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Aktuelles • Archiv


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Altersarbeit
02.02.2001 11:58 (4068 x gelesen)

AltersarbeitAltersarbeit

Nach gut einem Jahr intensiver Arbeit der Projektgruppe liegt nun die Schlussfassung eines Altersleitbildes vor. Wohnen im Alter und Dienstleistungen, die das Wohnen zu Hause fördern und erleichtern, sind die Schwerpunkte. Der Gemeinderat hat Ende Januar davon zustimmend Kenntnis genommen. Für die Umsetzung wird neu eine Alterskommission eingesetzt.

Grundlage für das Altersleitbild bildeten die Ergebnisse des ausführlichen Fragebogens, zahlreiche Interviews bei sogenannten Schlüsselpersonen und die eigenen Erfahrungen und Kenntnisse der Mitglieder der Projektgruppe.

Wohnen im Alter

Wohnen, ein Grundbedürfnis des Menschen, gewinnt im Alter zusätzlich an Bedeutung. Konsequenterweise wird diesem Bereich im Altersleitbild grosse Bedeutung beigemessen. Gemäss vorliegenden Prognosen wird die Zahl der älteren Bevölkerung von Herrliberg in den nächsten Jahren zunehmen und damit auch der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum steigen.

Die Projektgruppe geht davon aus, dass das bestehende Raumangebot des Alters- und Pflegeheims genügt, wenn dieses konsequent für Pensionäre genutzt und in Zukunft ausschliesslich EinwohnerInnen von Herrliberg aufgenommen werden sowie die Option für 10 Plätze in der Wäckerling-Stiftung aufrechterhalten bleibt.

In der Alterssiedlung entsprechen die Grundfläche und der Ausbaustandard der Wohnungen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Für die kleineren Wohnungen (vor allem im Erdgeschoss) besteht wenig Interesse. Die Projektgruppe schlägt deshalb vor, die Alterssiedlung umzugestalten oder zu ersetzen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen der Alterssiedlung und dem Alters- und Pflegeheim bringt für Bewohner und Organisation wertvolle Synergien.

Dienstleistungen und Beratung

Der grösste Teil der älteren Bevölkerung lebt nach wie vor auch im hohen Alter in einer Wohnung bzw. im eigenen Haus. Beratungs- und Dienstleistungsangebote ermöglichen es, in der gewünschten Wohnform verbleiben zu können, und erhalten die soziale Unabhängigkeit.

Die Abklärungen haben einen eindeutigen Bedarf nach einem Hauslieferdienst, einem Besuchsdienst, einem Begleit- und Fahrdienst sowie nach unterstützenden Angeboten für pflegende Angehörige ergeben. Gefördert werden soll zudem die Beratung für altersgerechte Anpassungen des privaten Wohnraumes. Geprüft werden soll ferner, in welcher Form die Sozialberatung weiter ausgebaut werden kann. Zudem muss das Bedürfnis nach Dienstleistungen kontinuierlich überprüft und die Angebote sichergestellt werden.

Eine grosse Zahl von Einwohnerinnen und Einwohnern hat bekundet, sich als Freiwillige engagieren zu wollen. Für Besuche zur gemeinsamen Begegnung, Unterstützung bei administrativen Arbeiten, kleine Handreichungen und Begleitung (Fahrten mit dem Privatauto) zu Arzt, Einkauf, Veranstaltungen usw. sollen Freiwillige eingesetzt werden. Dies soll bestehende Organisationen oder Nachbarschaftshilfe nicht ersetzen, sondern diese ergänzen und unterstützen.

In einem ersten Schritt werden all jene, die auf dem Fragebogen ihre Adresse angegeben haben, zu einem Informationsabend eingeladen. Dieser Informationsabend ist öffentlich. Weitere an Freiwilligenarbeit Interessierte sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Anlauf– und Informationsstelle

Neu wird auf den 1. April 2002 eine zentrale Anlauf- und Informationsstelle geschaffen. Diese soll eine umfassende und kontinuierliche Information über die verschiedenen Angebote für ältere Menschen sicherstellen. Sie sorgt für eine sorgfältige Einführung und Begleitung der Freiwilligen, damit deren Arbeit von allen (Erbringer, Empfänger und Umfeld) befriedigend erlebt wird. Ausserdem wird sie die zusätzlich benötigten Dienstleistungen aufbauen.

Aktivitäten

Aktivitäten für und mit älteren Menschen helfen mit, das soziale Netz zu stärken, und tragen zu einer guten Lebensqualität bei. Das bestehende Angebot in Herrliberg ist gut und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Anbietern funktioniert.

Verkehr

Die Auswertung der Fragebogen zeigt deutlich, dass beim öffentlichen Verkehr Handlungsbedarf besteht. Wichtige Punkte sind die Erschliessung einzelner Quartiere und Dorfteile, im Speziellen Wetzwil, eine allgemeine Fahrplanverbesserung sowie eine Optimierung der Signalisation am Bahnhof.

Umsetzung
Alle Behörden, private und öffentliche Organisationen, die Kirchen, die Ärzteschaft sowie alle Einwohner sind aufgerufen, sich tatkräftig für die Zielerreichung einzusetzen. Es ist weniger wichtig, ob das Ziel schon morgen oder übermorgen erreicht wird, viel wichtiger ist das Bemühen, jeden Tag dem angestrebten Ziel ein Stück näher zu kommen.

Eine wirkungsvolle Altersarbeit, die den älteren Mitmenschen würdig und respektvoll begegnet, setzt jedoch auch eine entsprechende Denkhaltung jedes Einzelnen voraus. Alle sind eingeladen, ihre eigene Haltung in dieser Hinsicht hin und wieder zu hinterfragen und beizutragen, dass die Alterspolitik nicht veraltet.

Für die Projektgruppe: Luisa Isler

Der Herrliberger Nr. 69, Februar 2002


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